Meditatives MALEN

'Ich kann aber nicht malen ...', wie oft habe ich diesen Satz schon gehört,
wenn jemand sich zum M-M-M-Seminar angemeldet hat.

- Kannst Du auch nicht malen?
- Ich kann auch nicht malen! Und ich male doch, male sogar ganz besonders gern, male einfach, ohne groß nachzudenken.
Ich muß nämlich nicht malen können! Und ich male aus der Meditation heraus.

Malen und Meditation - wie geht das zusammen?

Wer aus der Meditation heraus zu Pinsel oder Stift greift oder auch einfach seinen Finger in die Farbe steckt, um einen Abdruck aufs Papier zu bringen, der macht sofort die Erfahrung, daß sich mit Farbe und Form vieles ausdrücken läßt, was mit Worten oft nur schwer zu beschreiben ist.

Wir malen also, anstatt zu sprechen - und lassen dann unsere Bilder zu Wort kommen. Was die Augen sehen, verbindet unbewußt Erinnerungen und dazugehörende Gefühle, die jetzt aufs Neue lebendig werden. So entsteht neues Bewußt-SEIN ... und, indem wir 'mit den Bildern sprechen', lösen sich Unklarheiten manchmal 'wie von selbst' auf ...

Es kommt immer darauf an, 'es' einmal zu probieren,
die eigene Erfahrung wird kostbar sein, wag' es einfach!

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